Doku-Serie „Jägerleben“ startet auf DMAX

Im Fernsehen finden Jäger in der Regel auf zwei Arten statt. Entweder bilden sie das schmückende Beiwerk in einem Heimatfilm oder sie werden im Rahmen der Diskussionen um verschärfte Waffengesetze als Problemgruppe benannt. Ihr tatsächlicher Nutzen für den Erhalt der Kulturlandschaft in Deutschland kommt dagegen so gut wie nie zu Sprache. Dies soll sich jetzt mit der neuen Doku-Serie „Jägerleben“ auf DMAX ändern.

Die Jäger selber zu Wort kommen lassen

Eine der vielen Schwierigkeiten der Jägerschaft im Hinblick auf die Kommunikation nach außen ist, dass zwar häufig über aber nur selten mit Jägern gesprochen wird. Entsprechend wenig fundiert findet oft die Berichterstattung über das Jagen statt. Hier schlägt „Jägerleben“ einen anderen Weg ein, da es im Rahmen dieses Formats um die intensive Beschäftigung mit den Jägern selbst geht. In den sechs Folgen der Serie geht sowohl um die verschiedenen Arten der Jagd als auch die vielen Tätigkeiten, die der Jäger neben dem Ansitzen erledigt.

Eine große Bandbreite

Für das Projekt konnte eine bunt gemischte Auswahl von Jägern gewonnen werden. Hierbei hat sicherlich geholfen, dass der Produzent von „Jägerleben“ Philipp Dinkel selber aktiv jagt. Hierdurch konnten Berührungsängste abgebaut werden, die Jäger vielfach befallen, wenn ein Vertreter der Presse mit ihnen „über die Jagd“ sprechen will. Außerdem konnte auf diese Weise gewährleistet werden, dass das breite Spektrum an Tätigkeitsfeldern im Rahmen der Jagd zumindest in Ansätzen durch die Kamera eingefangen werden konnte. 

Verständnis entwickeln

Für viele Menschen in Deutschland ist die Jagd noch immer ein Thema, mit dem sich kaum jemand außerhalb der Jägerschafternsthaft auseinandersetzt. Das vielfach vorherrschende Bild ist weiterhin von der Vorstellung geprägt, dass es sich bei Jägern um Menschen handelt, die vor allem gerne schießen. In „jägerleben“ wird dagegen gezeigt, welch geringen Anteil das Schießen an der eigentlichen Arbeit der Jäger hat und es werden auch Jäger gezeigt, die ohne Beute nach Hause zurückkehren weil auch und gerade diese Erlebnisse zur Jagd gehören.

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Großes Fachwissen

Vor allem aber wird in der Serie deutlich, welch großes Fachwissen für eine verantwortungsbewusste Ausübung der Jagd notwendig ist und wie viele Themenbereiche das „grüne Abitur“ umfasst. Genau in diesem Sinne sind auch unsere Jagdkursedarauf ausgerichtet, unseren Absolventen das notwendige Rüstzeug mitzugeben, um als Jäger einen positiven Beitrag im Sinne der Gesunderhaltung des Waldes zu leisten. Denn neben einer ausgewogeneren Berichterstattung im Fernsehen kommt es auch entscheidend darauf an, dass Jäger selber als kompetente und sympathische Botschafter des Jagdwesensaktiv sind.

Viel Bürokratie, wenig Effekt: Geplante Änderungen des Waffenrechts

Die verheerenden Ereignisse von Halle haben das innenpolitische Geschehen Deutschlands in den letzten Wochen weitgehend bestimmt. Tatsächlich verhält es sich so, dass eine konsequente Reaktion auf die Zunahme rechtsextremer Gewalt erfolgen muss. Die Innenministerkonferenz wie auch das Bundesinnenministerium kamen in diesem Zusammenhang wiederum zu dem Schluss, dass eine erneute Verschärfung der Waffengesetze notwendig sein soll. Ein entsprechender Entwurf ist inzwischen durch das Bundeskabinett gebilligt. Außerdem erfolgte bereits die erste Lesung im Deutschen Bundestag. 

Weitreichende Neuerungen

Die angestrebten Änderung im Waffenrecht dürften jedoch kaum zu einer Erhöhung der Sicherheit führen.. Andererseits bedeuten sie für legale Waffenbesitzer wiederum einen erhöhten Aufwand und für die Sicherheitskräfte der Polizei mehr Arbeit, die nicht wirklich praktikabel ist. Vor allem aber werden durch die Pläne alle Waffenbesitzer in Deutschland einem Generalverdacht ausgesetzt. Durch die Änderungen im Recht soll die persönliche Zuordnung von Waffen im Nationalen Waffenregister verbessert werden. Dabei geht es um die Erschwerung des illegalen Erwerbs. Unter anderem sollen in diesem Zusammenhang obligatorische Nachfragen bei den Verfassungsschutzämtern erfolgen, ehe eine Waffenbesitzkarte ausgestellt wird. Hinzu kommen schärfere Kontrollen für Waffenbesitzer. So werden etwa Sportschützen ihre Munition künftig nur noch im Vereinsheim lagern dürfen. 

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Nicht zielführend

Wie genau sich die Änderungen am Ende gestalten werden, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abzusehen. Fest steht aber bereits jetzt, dass ein höheres Maß an Sicherheit auf diesem Wege kaum zu erreichen sein dürfte. Dies zeigt bereits der Umstand, dass es sich bei den in Halle verwendeten Waffen um selbst gebaute Exemplare handelte, die mittels eines 3 D Druckers hergestellt wurden. Eine Zurückverfolgung mittels Datenbanken ist einem solchen Fall nutzlos. Gleichwohl werden künftig Jäger wie Sportschützen einem Generalverdacht unterstellt und verfassungsrechtlich überprüft. Bereits jetzt haben aber die Verfassungsschutzämter ihrerseits die Möglichkeit, auf das Nationale Waffenregister zurückzugreifen. Insofern handelt es sich bei den Neuerungen um reinen Aktionismus, der in der Sache kein Stück weiter bringt.

Vernünftige Lösungen anstreben

Wie eingangs erwähnt, ist es unerlässlich, gegen die erschreckenden Taten von Halle ein klares politisches Signal zu senden. Dies kann sicherlich auch das Waffenrecht betreffen. Vor dem Hintergrund, dass Deutschland eines der strengsten Waffengesetze der Welt hat, besteht in diesem Bereich allerdings kaum wirklicher Spielraum. Wichtig ist die vernünftige Anwendung der bestehenden Regeln. Um dies zu gewährleisten, befassen sich unsere Jagdkurse mit allen Aspekten des deutschen Waffenrechts besonders eingehend. Denn tatsächlich ist die sichere Handhabung von Schusswaffen für die öffentliche Sicherheit und Ordnung zwingend notwendig.

Kein Jagdschein ohne Kenntnis der Gesetze!

Alles, was in Deutschland mit der Jagd zu tun hat, ist in vielen Gesetzen geregelt. Jagdscheinanwärter müssen in ihren Prüfungen zum Jagdschein nachweisen, dass sie sich im Bundesnaturschutzgesetz, im Waffenrecht, im Bundesjagdrecht und im jeweiligen Landesjagdrecht auskennen. Neben den genannten Gesetzen greifen Teile anderer Gesetze in den Bereich der Jagdausübung ein. Verbindungen zum Strafrecht und zum BGB sind vorhanden. Was beachtet werden muss und was wichtig ist, erfahren Sie hier

Bundesjagdrecht und Landesjagdrecht, zwei, die sich ergänzen sollen!

Grundsätzlich sind Deutschland jagdrechtlich relevante Gesetze im Bundesjagdrecht geregelt. Hier finden Sie Jagdzeiten, Jagdbeschränkungen und Wildarten, die in Deutschland dem Jagdrecht unterliegen. Das Bundesjagdrecht regelt außerdem, wer den Jagdschein erwerben kann und was Hegegemeinschaften, Jagdbeiräte und Jägervereinigungen für rechtliche Möglichkeiten und Pflichten haben.
Wildschäden, das Inverkehrbringen von Wild und Bußgeldvorschriften, sowie Strafvorschriften finden hier ihren Platz.
Trotz allem stellt das Bundesjagdrecht für ein paar Themen lediglich die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Landesjagdrechte dar. Das Jagdrecht gehört zu den Gesetzen, bei denen Ländergesetzgebung mit der Bundesgesetzgebungkonkurriert. Werden die Rahmenbedingungen eingehalten, dürfen die Länder das Jagdrecht nach ihren Vorgaben auslegen und umformen.

Was ergibt sich aus den unterschiedlichen Rechtssystemen für die Jagdausübung und den Jagdschein?

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Die Jagdschule Schwiessel hat ihren Sitz in Mecklenburg-Vorpommern. Maßgeblich für die Jagdprüfungen ist für Sie das Jagdrecht in Mecklenburg. 
Keine Sorge: Behandeln wir während ihrer Zeit bei uns den Themenkomplex Gesetze und Jagdrecht, führen wir sie selbstredend in das Wissen des Bundesjagdrechtes ein.
Unsere Prüfungen finden in Mecklenburg statt. Prüflinge, die aus einem anderen Bundesland zu uns kommen, um ihren Jagdschein zu machen, kommen automatisch mit unserem Landesjagdrecht und den dazugehörenden Durchführungsverordnungen in Kontakt.
Jagen Sie im Anschluss an Ihre bestandene Jägerprüfung in einem anderen Bundesland, sollten Sie sich über die dort geltenden Regeln informieren.

Vor und nach der bestandenen Jägerprüfung!

Während Sie sich bei uns in der Jagdschule auf ihre Prüfung vorbereiten, lernen Sie zum einen, was zum prüfungsrelevanten Wissen gehört. Zum Anderen geben wir Ihnen Tipps an die Hand, wie Sie sich nach den Prüfungen weiterbilden können und wo Sie die Informationen zu abweichenden Landesjagdgesetzen halten.
Während der Jagd in einem anderen Bundesland unterscheiden sich womöglich die jagdbaren Tierarten und die Jagdzeiten voneinander.
Im Land Brandenburg ist zum Beispiel kürzlich die neue Jagddurchführungsverordnung geändert worden. Im Gegensatz zu der dort vorher geltenden Regelung, haben sich Jagdzeiten und die Wildarten, die bejagt werden dürfen, geändert.
Sie sind verpflichtet, sich auch nach bestandener Prüfung über etwaige Gesetzesänderungen zu informieren. Verzichten Sie darauf auf dem Laufenden zu bleiben, kann es für Sie zu hohen Bußgeldern und zum Verlust Ihres Jagdscheins führen.

Die Pflicht zur Hege und Pflege- das leistet der Jäger in den Sommermonaten!

Im Jagdrecht ist die Pflicht zur Hege und Pflege verankert. Neben der Anlage von Biotopen und der Lebensraumverbesserungkann der Jäger vor allen Dingen in den Sommermonaten einen großen Beitrag zu diesem Grundsatz leisten.
Wie das funktioniert und was für Hilfsmittel eingesetzt werden können, erfahren Sie in diesem Artikel.

Brut- und Setzzeiten während der Heuernte! Lebensgefahr für Wildtiere!

Im späten Frühjahr und im Sommer treffen Brut- und Setzzeiten mit der Erntezeit zusammen. Jedes Jahr verenden Wildtiere qualvoll, weil sie in die Mähdrescher und Erntemaschinen gelangen.
Bodenbrütende Vögel, wie Kiebitze, Wiesenweihe, Fasan und Rebhühner büßen ihre Gelege ein. Hasen, Rehkitze und Rotwildkälber, die in ihren ersten Lebenstagen auf den Wiesen abgelegt werden, fallen dem Mähwerk zum Opfer.
Um dieses Massensterben zu verhindern, muss ein Jäger die Brut- und Setzzeiten kennen. Er muss wissen, wie sich der Lebensraum der Wildtiere zusammensetzt und wie er vor der Ernte helfend eingreifen kann.
Die Jagdschule Schwiessel bereitet den angehenden Jungjäger im Fach Wildtiere auf dieses Wissen vor. Der Bereich Hege und Pflege, den wir unterrichten, zeigt Ihnen Möglichkeiten, die hohen Wildtierverluste durch Erntemaschinen zu minimieren.

Nur wer sein Wild kennt, kann helfen

Der angehende Jungjäger lernt in der Jagdschule viele Dinge über das Verhalten von Wildtieren.
Wussten Sie, dass Häsinnen ihre Jungen ausschließlich zum Säugen aufsuchen und diese ihre Zeit ansonsten gut geschützt und ohne ausgeprägten Eigengeruch in Wiesen und Feldern verbringen? Oder das die fürsorglichen Ricken ihr Kitze in den ersten Tagen nicht mit zu den Äsungsflächen nehmen und sie an einem Platz ablegen?
Kennen Sie das Verhalten der Wildtiere, sind Sie in der Lage zum Schutz der Wildtiere einzugreifen.

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Das Absuchen der Ernteflächen rettet Wildtiere!

Um einen Teil der Wildtiere zu retten, sollten die Flächen, die bearbeitet und abgeerntet werden auf Wildtiere abgesucht werden.
Haben Jäger und Landwirt ein gutes Verhältnis zueinander, meldet sich der Landwirt rechtzeitig vor der Bearbeitung der Fläche.
Auf diese Weise hat der Jäger die Möglichkeit, die Fläche mit Hunden und technischen Hilfsmitteln abzusuchen und zu vergrämen.
Neueste Technik, wie Drohnen und Wärmebildkameras, sind eine große Hilfe.
In dieser Wechselbeziehung zwischen Jäger und Landwirt ist ein gutes Verhältnis untereinander unabdingbar und sollte gepflegt werden. Der Landwirt wird den Jäger nicht anrufen, falls dieser nie Zeit hat, um die aufwendige Arbeit zu verrichten.
Die Folge ist der Verlust von Arten und Wildtieren.

Grundlagen lernen Sie in der Jagdschule Schwiessel!

Sind die Grundlagen in unseren Jagdkursen gelernt, können Sie diese in der praktischen Jagd umsetzen. Ein gut ausgebildeter Jäger ist mehr als der Volksmund glaubt. Er schütz und hegt das Wild aktiv.

Ein halbherziger Kompromiss: Entnahme von Wölfen wird erleichtert

Die von Naturschutzverbänden gefeierte Rückkehr des Wolfs nach Mitteleuropa führt inzwischen immer häufiger zu ernsten Problemen. Am 22. Mai 2019 hat deshalb das Kabinett einer Gesetzesvorlage zugestimmt, welche den Abschuss von Wölfen im Falle von Rissen zumindest teilweise vereinfachen. Nach Auffassung des Deutschen Jagdverbands sind die geplanten Regelungen jedoch nicht ausreichend für eine wirkliche Lösung des Problems.

Keine Existenzbedrohung mehr notwendig

Nach bisheriger Rechtslage verhielt es sich so, dass ein Abschuss von Wölfen nur dann genehmigt wurde, wenn die Schäden durch Wölfe, etwa für Schäfer, existenzbedrohende Ausmaße annahmen. Nach dem Willen der Bundesregierung sollen künftig „ernste Schäden“ bei Nutztierhaltern genügen, um eine solche Genehmigung zu erteilen. Diese muss jedoch weiterhin vor einem Abschuss bei der jeweils zuständigen Landesbehörde eingeholt werden. Weiterhin müsste für eine solche Genehmigung zukünftig auch nicht mehr das für die Risse verantwortliche einzelne Tier identifiziert werden. Vielmehr sieht der Entwurf vor, dass Abschüsse nach Erteilung der Genehmigung so lange erfolgen dürfen, bis sich keine Risse mehr ereignen. Weiterhin ist im Gesetzesentwurf ein vollständiges Fütterungsverbot für Wölfe vorgesehen.

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Lediglich ein Schritt in die richtige Richtung

Der Vorstoß der Bundesregierung findet bei den betroffenen Kreisen ein geteiltes Echo. Von Seiten des Deutschen Jagdverbands wird unter anderem kritisiert, dass die Verbändeanhörung im Zuge dieser Gesetzesinitiative nur wenige Stunden gedauert hat. Innerhalb einer derart kurzen Frist war eine dem Thema angemessene umfassende Beleuchtung aller Aspekte schlicht nicht möglich. Bemängelt wird unter anderem, dass im Entwurf zwar die Möglichkeit einer Einbeziehung des Jagdausübungsberechtigten bei der Entnahme erwähnt wird, diese aber offenkundig nicht als zwingend erforderlich angesehen wird. 

Europarechtjliche Bedenken

Auch Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) gehen die Regelungen nicht weit genug. Diese sprach sich im Rahmen der Kabinettssitzung für die Schaffung wolfsfreier Zonen aus. In dieser Hinsicht bestehen jedoch Vorbehalte, weil der Schutz des Wolfs nicht nur durch nationales, sondern auch nach europäisches Recht vorgeschrieben ist. Allerdings hat der Generalanwalt beim Europäischen Gerichtshof zuletzt erkennen lassen, dass er Regelungen in Finnland zum Schutz von Hunden und im Sinne des Sicherheitsgefühls der Bevölkerung für mit dem Europarecht vereinbar ansieht.

Die Debatte wird weitergehen

Die Zunahme der Wölfe in Deutschland wird die derzeitigen Probleme weiter verschärfen. Hier gilt es, ein gutes Gleichgewicht in Sachen Sicherheit und Artenschutz zu finden. Unerlässlich ist dabei eine fundierte Ausbildung von Jägern, die alle wichtigen Aspekte berücksichtigt. Genau diese Art von Wissen vermitteln wir in unseren Jagdkursen, zu denen Sie hier (Link) nähere Informationen finden.

Geschützte Arten und die Jagd

 

Pünktlich zum Start ins neue Jagdjahr können sich Jungjägerinnen und Jungjäger freuen, die ihr grünes Abitur bestanden haben.
Sie beginnen mit umfangreichem Wissen und brennen darauf, dieses Wissen in die Tat umzusetzen.
Neben dem Fach der Waffenkunde ist es in den letzten Jahren zunehmend wichtiger geworden, dass angehende Jäger sich mit geschützten Arten und dem Naturschutz auseinandersetzen.
Warum diese Punkte wichtig sind erfahren Sie hier.

Geschützte Arten- Chancen und Pflichten für den Jäger!

Das Wolf, Biber und Luchs zu den besonders zu schützenden Arten gehören, ist kaum einem Jäger in den letzten Jahren verborgen geblieben.
Eine Fehlentscheidung bezüglich eines Abschusses dieser Arten führt zu einem Verlust des Jagdscheins und zu hohen Geldbußen bis hin zu Haftstrafen.
Im Bereich Naturschutz und Artenschutz, der zum Bestehen der Jägerprüfung gehört, unterrichten wir Sie in der Jagdschule Schwiessel zu den wichtigen Gesetzen, sowie den geschützten und geschonten Arten.

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Seit Monaten aus der öffentlichen Diskussion nicht wegzudenken.- Der Wolf!

Kaum ein Tier polarisiert die Gemüter auf die intensive Art, die unser heimischer Großräuber hervorruft. Auf der einen Seite fordern Weidetierhalter Lösungen, um den Verlust des Weideviehs zu minimieren. Auf der anderen Seite fordern Naturschützer, die Rückkehr des Großräubers uneingeschränkt zu unterstützen.
Angehende Jäger fragen sich, ob es in der heutigen Zeit überhaupt noch sinnvoll ist, die aufwendige Jagdprüfung abzulegen, wenn es zu einer weiteren Verbreitung des Wolfes kommt.
In der Jagdschule Schwiessel erklären wir Ihnen, wie es mit den gesetzlichen Regelungen bestellt ist und auf was der angehende Jäger achten muss, um die vielschichtigen Regelungen von Naturschutzgesetz, Rio-Abkommen und Berner Konvention einzuhalten.

Aktiver Naturschutz und Artenschutz durch Jägerhand!

Jäger und Jägerinnen spielen seit Jahren eine nicht zu verachtende Rolle für den Artenschutz. Die Zusammenarbeit bei der Auswilderung von Wanderfalken, die Biotopverbesserung, die Jäger in ihrer Pflicht zu Hege und Pflege durchführen, und das Monitoring geschützter und geschonter Arten sind für viele Jäger ein Teil ihres aktiven Jägerlebens.
Um diese Aufgaben zu erfüllen, ist es wichtig, dass Sie als angehende Jäger die Grundlagen und Möglichkeiten an der Hand haben, um diese Aufgaben zu erfüllen.

Mit uns lernen Sie Ihre Möglichkeiten kennen!

Wir erklären Ihnen in unseren Jagdkursen, wie Sie praktischen Einfluss auf die Biotopentwicklung in Ihrem Revier nehmen können und was Sie zum Schutz der natürlichen Ressource Wild beitragen können.

Fazit

Jagd bedeutet nicht nur das Erlegen von jagdbaren Arten, sondern umfasst den Schutz und die Förderung vieler Arten.

Helfen Importverbote von Jagdtrophäen beim Artenschutz?

Helfen Importverbote von Jagdtrophäen beim Artenschutz?

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Seit 1975 regelt das Washingtoner Artenschutzübereinkommen den internationalen Handel mit geschützten Tieren und Pflanzen. Als Rechtsinstitut leistet es einen wichtigen Beitrag beim Erhalt der weltweiten Artenvielfalt. Entsprechend streng wird bei Ausnahmegenehmigungen verfahren. Dies gilt auch und gerade für Jagdtrophäen.

Eine jährliche Übung

Wie in jedem Jahr erfolgte auch Anfang 2019 eine schriftliche Anfrage der Bundestagsabgeordneten Steffi Lemke (B90 / Grüne) an die Bundesregierung. Darum ging es wiederum um die Zahl der Einfuhrgenehmigungen von Jagdtrophäen so genannter CITES Arten im Vorjahr. Für 2018 wurde von der Regierung die Zahl von 197 Genehmigungen an die Abgeordnete mitgeteilt. Die durch das Bundesamt für Naturschutz erteilten Genehmigungen werden von Tierschützern regelmäßig zum Anlass genommen, sich für eine weitere Einschränkung der Jagd auf bedrohte Tierarten stark zum machen. Allerdings ist äußerst fraglich, ob weiterreichende Verbote tatsächlich zu einem verbesserten Schutz dieser Arten führen würde.

Eine Investition in den Umweltschutz

Zunächst einmal ist festzuhalten, dass die Zahl der erteilten Genehmigungen nicht gleich der Zahl erlegter Tiere ist. Einfuhrgenehmigungen müssen nicht für jedes Tier, sondern für jede einzelne Jagdtrophäe erteilt werden. Bei der Einfuhr von vier Elefantenfüßen werden folglich vier Genehmigungen für ein und denselben Elefanten notwendig. Weiterhin stehen die erlegten Tier auch in ihren Heimatländern unter Artenschutz. Entsprechend sind die Abschussquoten streng reglementiert und in aller Regel mit hohen Gebühren verbunden. Diese werden wiederum dazu verwendet, die Kosten für den Naturschutz in den Lebensräumen der bedrohten Arten zu finanzieren. Auf legalem Weg nach Deutschland eingeführte Jagdtrophäen haben daher einen verbesserten Artenschutz in der Heimat dieser Tiere zur Folge. Diese Tatsachen finden regelmäßig keinen Eingang in die parlamentarischen Eingaben von Tierschutzorganisationen. 2017 erteilte das Bundesumweltministerium entsprechenden Anfragen eine klare Absage, weil bei einem generellen Importverbot vielen Artenschutzprojekten die finanzielle Grundlage entzogen werden würde.

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Jagd und Artenschutz vertragen sich

Die Debatte rund um die Verträglichkeit von Artenschutz und Jagd hat auch hierzulande vielerorts wieder deutlich an Intensität zugenommen. Die zunehmende Ausbreitung des Wolfs im nord- und ostdeutschen Raum wirft Fragen hinsichtlich der Umgangs mit dieser Spezies bei weiterer Zunahme der Populationen. Diese und viele weitere Aspekte sind im Übrigen einer der zentralen Aspekte der jagdlichen Ausbildung in Deutschland. In unseren Kompakt- und Wochenendkursen vermitteln wir Ihnen alle relevanten Grundlagen zum Erhalt der Artenvielfalt in den deutschen Kulturlandschaften. Denn schließlich dient die Jagd nicht zuletzt dem Schutz und Erhalt der Flora und Fauna in diesen Lebensräumen.

Den Jagdschein pünktlich zum neuen Jagdjahr in der Tasche haben? Die Jagdschule Schwiessel macht es möglich!

#237843459 | © maestrovideo – Fotolia.com

Zum Ende des Jagdjahres am 31.03. geht es im Revier und bei der Jagd ruhiger zu, als in den vergangenen Monaten. Eine ausgezeichnete Zeit für interessierte Menschen, sich auf das Bestehen des grünen Abiturs in Ruhe vorzubereiten und das neue Jagdjahr in vollen Zügen zu erleben.
Wie unser kompetentes Team der Jagdschule Schwiessel helfen können, erfahren Sie hier.

Aller Anfang ist schwer? Keinesfalls!

Als anerkannte Jagdschule helfen wir Ihnen in wenigen Tagen, dass notwendige Wissen für das Bestehen des Jagdscheines zu erwerben.
Wir begleiten Sie während dieser Zeit im theoretischen Unterricht, ins Revier und zum Schießstand. Mit uns erlernen Sie in Kürze das Wissen, das erforderlich ist, um den Jagdschein zu bestehen.
Kompetenz, gepaart mit langjähriger Jagderfahrung, Studienabschlüssen in der Forstwirtschaft und der Tierheilkunde, sowie ein familiäres Miteinander in Gruppen von maximal 8 Teilnehmern, ermöglichen Ihnen konzentriertes Erarbeiten des Lernstoffes. Praxisnähe in Form von Reviergängen und der Bau von Reviereinrichtungen ist bei uns inclusive und eine Selbstverständlichkeit.
Sie hatten noch keine Möglichkeit mit einem Jäger Praxiserfahrungen zu sammeln und sich bis zu diesem Zeitpunkt mit theoretischen Fragen rund um Waffenkunde, Wildtierkunde, Gesetzen und anderen Themen auseinanderzusetzen?
Das ist bei uns kein Problem. Es ist kein Vorwissen notwendig, um Ihren Jagdschein mit unserer Hilfe zu bestehen.

In 18 Tagen fit für die Jägerprüfung? Die Jagdschule Schwiessel hilft Ihnen auf diesem Weg!

In kleinen Gruppen werden Sie in den Unterrichtsräumen des alten Gutshauses Schwiessel umfassend von uns in den notwendigen Fächern unterrichtet.
Nach dem Unterricht können Sie sich in gemütliche Zimmer zurückziehen, Ihre Freizeit genießen und den Stoff bei Bedarf allein oder mit den anderen Gruppenmitgliedern wiederholen.
Waffenkunde und die Handhabung der Waffen sind wichtige Prüfungsfächer. Bei uns lernen Sie den praktischen Umgang und die Handhabung der Waffen.
Wir zeigen Ihnen von Beginn an den sicheren Umgang mit Waffen in allen Einzelheiten. Alle Waffen, die Sie auf der Prüfung kennen müssen, werden von uns gestellt und Sie können sicher sein, dass Sie jede dieser Waffen vor der Prüfung in der Hand gehabt haben.

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Alles aus einer Hand! Konzentrieren Sie sich auf die Prüfung, wir kümmern uns um den Rest!

Absolvieren Sie in der Jagdschule Schwiessel einen Jagdscheinkurs, übernehmen wir die Anmeldeformalitäten zur Prüfung für Sie. Wir stellen die Waffen, die Präparate, das Lehrrevier und auf Wunsch die Übernachtungsmöglichkeit.
Sie haben Zeit, sich auf den Prüfungsstoff zu konzentrieren.
Kontaktieren Sie uns und wir erklären Ihnen gerne individuell, wie Sie bei uns in 18 Tagen Ihren Jagdschein erwerben können.

Nehmen die Jagdverbote weiter zu?

In jüngerer Vergangenheit kam es in der Presse häufiger zu Berichten über Jagdverbote auf von § 6a Bundesjagdgesetz. Dabei ging es regelmäßig um Urteile von Verwaltungsgerichten in erster wie auch zweiter Instanz. Wie sieht vor diesem Hintergrund die weitere rechtliche Entwicklung aus und wo liegen die Ursprünge dieser Probleme?

#122611258 | © fotogerstl – Fotolia.com

Eine europäische Frage

Am 26.12. 2012 erließ der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte ein wegweisendes Urteil in Sachen Jagdrecht. Dabei ging es um die Frage, ob die Zwangsmitgliedschaft in einer Jagdgenossenschaft die Menschenrechte von Grundstückseigentümern verletzt. Nachdem diese Frage durch das Gericht bejaht wurde, änderte der Deutsche Bundestag knapp ein Jahr später am 6.12..2013 mit dem „Gesetz zur Änderung jagdrechtlicher Vorschriften“ die entsprechenden rechtlichen Grundlagen in Deutschland. In diesem Zuge wurde § 6a ins Bundesjagdgesetz eingefügt.

Hohe Hürden

Nach dieser Vorschrift haben Eigentümer von Grundstücken die Möglichkeit, diese auf Antrag befrieden zu lassen. Die Jagdausübung ist auf diesen Flächen in diesen Fällen auch dann untersagt, wenn das Grundstück keine Einfriedung aufweist. Allerdings genügt kein einfacher Antrag. Vielmehr muss der jeweilige Antragsteller glaubhaft zu machen, dass er die Ausübung der Jagd aus ethischen Gründen ablehnt. Welche Nachweise hierfür erforderlich sind, legt das Gesetz nicht näher dar. Bisher ist in diesem Zusammenhang noch keine einheitliche Linie der Behörden zu erkennen, zumal das Jagdrecht von Bundesland zu Bundesland in Teilen variiert. Dies hat nicht zuletzt Auswirkungen auf die Preisgestaltung des Verfahrens. Je nach Bundesland werden für einen Antragsteller zwischen 115 und 1.400 Euro fällig.

Eher geringe praktische Bedeutung

Aufgrund des hohen argumentativen Aufwands und der mit dem Antrag verbundenen Ausgaben sind Jagdverbote nach § 6a Bundesjagdgesetz bisher die Ausnahme. Diese Tendenz lässt sich mit Zahlen belegen. So wurden etwa zwischen dem Erlass der Gesetzesänderung im Jahr 2013 und Ende 2016 für Bayern lediglich 102 Anträge gestellt von denen 60 bewilligt wurden. Betroffen waren 480 Hektar an befriedeten Grundstücken. Dies entspricht 0,00007 Prozent der Flächen, in denen die Ausübung der Jagd in Bayern möglich ist.

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Mit Vernunft in die Zukunft

Die vermehrte Zahl von Fällen in den Medien ist daher vor allem darauf zurück zu führen, dass der Weg durch die Instanzen der Verwaltungsgerichte oft mehrere Jahre in Anspruch nimmt. Es handelt sich deshalb mehrheitlich um Verfahren, die kurz nach Änderung der Rechtslage begonnen wurden. Neben den hohen Anforderungen und Kosten für das Verfahren dürfte auch eine Rolle spielen, dass Jäger regelmäßig nur von besonders radikalen Tierschützern als Feinde angesehen werden. Mehrheitlich wird dagegen durchaus gesehen, dass die Ausübung der Jagd gerade dem Erhalt der natürlichen Grundlagen der Kulturlandschaft gilt. Dieser Aspekt nimmt einen breiten Teil der Ausbildung von Jägern ein, wovon auch Sie sich in unseren Kursen überzeugen können.

Wenn Jäger zu Herstellern werden: das neue Verpackungsgesetz

Wenn am 01. Januar 2019 das neue Verpackungsgesetz in Deutschland in Kraft tritt, hat dies auch Konsequenzen für Jäger. Dies gilt zumindest dann, wenn das geschossene Wild in verpackter Form vermarktet wird. Der Jäger gilt dann als Hersteller im Sinne des Verpackungsgesetzes. Hieran knüpfen sich ab kommendem Jahr gleich mehrere Pflichten.

Rechtzeitig registrieren

Im Rahmen des neuen Verpackungsgesetzes werden alle Hersteller zentral in einer Datenbank erfasst. Dies dient der Verbesserung der Recycling Quote im Rahmen des Dualen Systems, da neben den Herstellern auch die von ihnen verwendeten Verpackungsstoffe registriert werden. Für Jäger, die ihr Wild in vepackter Form an Metzger, Restaurants oder auch private Abnehmer verkaufen ist daher eine Registrierung im Internet unter www.verpackungsregister.de notwendig. Ohne eine solche Eintragung darf verpacktes Fleisch ab 1. Januar 2019 nicht mehr verkauft werden. Insofern sollte die Anmeldung als Hersteller möglichst rasch erfolgen.

Bußgelder vermeiden

Das Verpackungsgesetz sieht weder Übergangsfristen noch Ausnahmen für Kleinunternehmer vor. Dementsprechend kann es bereits ab Januar nächsten Jahres zu Bußgeldverfahren kommen, wenn verpacktes Wildfleisch nicht mit den gesetzlich vorgeschriebenen Angaben zum Hersteller versehen ist. Alternativ besteht die Möglichkeit, Wild als Ganzes in der Decke zu verkaufen. Da in diesem Fall kein Verpackungsmaterial verwendet wird, findet entsprechend auch das Verpackungsgesetz auf diese Verkäufe keine Anwendung.

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Im Netz informieren

Nähere Informationen dazu, welche genauen Pflichten die Jäger als „Hersteller“ im Sinne des Verpackungsgesetzes ab Januar treffen sind ab Mitte November auf den vom Deutschen Jagdverband betriebenen Seiten von www.wild-auf-wild.de zu finden. Informationen darüber, wie Sie demnächst selber zum „Hersteller“ werden können bieten die Einträge zu den Kursen unserer Jagdschule. Dabei haben Sie die Möglichkeit, zwischen Wochenend- und Einzelkursen zu wählen. Im Rahmen des Kompaktkurses ist der Erwerb eines Jagdscheins durch erfolgreiche Absolvierung der Jägerprüfung sogar innerhalb von nur 18 Tagen möglich.