Zahl der Jäger steigt weiter

Zahl der Jäger steigt weiter

Zahl der Jäger steigt weiter #102118364 | © Janni – Fotolia.com

Dem Jagen haftet oft das Image an, ein Sport für ältere Herren zu sein. Gegen dieses Klischee spricht allerdings, dass die Jägerschaft in Deutschland alles andere als im Aussterben begriffen ist. Vielmehr vergrößerte sich die Schar der deutschen Jäger zum Ende des letzten Jahres um 2.000 gegenüber dem Vorjahr. Mit 384.000 Jägern wurde ein neues Rekordhoch erreicht. Dies bedeutet ein knappes Viertel (23,3 Prozent) mehr Jäger als zum Zeitpunkt der deutschen Wiedervereinigung. Die meisten Jäger zählt mit 91.000 naturgemäß das bevölkerungsreichste Bundesland Nordrhein-Westfalen. Wirft man aber einen Blick auf die Zahl der Jäger pro tausend Einwohner, ist deren Dichte in den dünner besiedelten Bundesländern im Norden und Osten der Republik wesentlich höher.

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Geringere Abschusszahlen

In umgekehrter Richtung verläuft dagegen die Entwicklung bei den Abschüssen. Insgesamt wurden in der Saison 2016/17 in Deutschland 2,635 Millionen erlegte Schalen- und Raubwildtiere gezählt wie etwa Wildschweine, Rehe, Waschbären und Füchse. Gegenüber der Vorsaison bedeutet dies einen Rückgang um 18.000 Tiere. Im langjährigen Vergleich lässt sich allerdings weiterhin eine Erhöhung der Abschussquote feststellen. Da in dieser Saison der frühe und mittlere Teil des Winters eher milde war, ist in der laufenden Saison mit einer Steigerung der Abschusszahlen zu rechnen. Hierbei spielt auch die weiterhin bestehende Gefahr einer Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest eine Rolle. Die Jägerschaft setzt in diesem Zusammenhang allerdings nicht nur auf eine verstärkte Bejagung, sondern parallel auch auf eine bessere Aufklärung der Öffentlichkeit über die mit dieser Krankheit verknüpften Gefahren und daran angepasste Verhaltensweisen. Dabei geht es vor allem darum, dass Brot mit Resten von Fleisch oder Rohwurst nicht in der Natur oder auf Komposthaufen entsorgt werden soll.

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Jäger werden ist angesagt

In Sachen Seuchenschutz wie auch nachhaltiger Pflege der Kulturlandschaft in Deuschland sind steigende Zahlen aktiver Jäger ein gutes Zeichen. Hierbei leisten wir mit unseren Kursen einen aktiven Beitrag. Da die zur Absolvierung dieser Kurse zur Verfügung stehenden Zeiträume unterschiedlich bemessen sind, bieten wir neben Wochenend- und Kompaktkursen auch Einzelunterricht zur intensiven Vorbereitung auf die Jägerprüfung an. Die Gruppenkurse sind dabei so über das Jahr verteilt, dass der Jagdschein zu praktisch jeder Jahreszeit erworben werden kann. Nähere Informationen zu den einzelnen Lehrgängen finden Sie auf unseren Seiten im Internet.

One thought on “Zahl der Jäger steigt weiter

  1. Ordercustomessay

    Ich denke wir sollten unser Wildfleisch lieber als NATÜRLICHES Lebensmittel bezeichnen, mir als Jäger gefällt das besser als die hyperhippe Bio-Quatsch. Bio“ ist was für Stadtneurothiker und Tastaturumweltschützer die ihr schlechtes Gewissen beruhigen möchten (Ablass nannte man das früher?) Das Problem beim Wildschwein und Reh ist für den Normalverbraucher folgendes: !Es hat Geschmack! Das ist der geneigte Aldi-Formfleisch-Konsument nicht gewohnt. Das man das Fleisch nicht im Laden und Supermärkten findet liegt daran, das die irren EU-Auflagen die damit verbunden sind, kaum ein Jäger erfüllen könnte. Und auch wenn die Preise niedrig sind, sind sie für den Händler im Vergleich zu konventioneller Ware schätzungsweise immer noch 10x zu teuer bzw würde kein Jäger das Fleisch für Supermarkt-EK veramschen. Also bleibt nur der Weg zum örtlichen Jäger. Keine Sorge, im Normalfall beißen die nicht.;-) 0

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