Wildfleisch liegt voll im Trend

Im Einzelhandel unterlag der Bereich Lebensmittel in den letzten Jahrzehnten einem starken Wandel. Fester Bestandteil des Bio-Booms ist die Fokussierung der Blickrichtung auf heimische Produkte, um lange Transportwege zu vermeiden. Außerdem sind die Deutschen experimentierfreudiger geworden, was neue Geschmackserlebnisse betrifft. Dabei werden nicht nur alte Apfelsorten und Topinambur wieder auf die Einkaufslisten gesetzt, sondern auch das klassische Wildbret findet inzwischen wieder immer mehr Freunde.

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Eine zunehmende Nachfrage

In einer Umfrage der IfA Marktforschung in 2017 gaben 60 Prozent der Befragten an, mindestens einmal im Jahr Wildfleisch zu verzehren. Die bedeutet eine Steigerung von gut 25 Prozent gegenüber einer in 2008 erfolgten Befragung zum gleichen Thema. 17 Prozent der Teilnehmer bereiten ihre Wildgerichte sogar selber zu. Diese Zahlen zeigen, dass mehr als die Hälfte der Menschen in Deutschland ein positives Geschmackserlebnis mit Reh, Hirsch und Wildschwein verbinden. Das Rohaufkommen in Decke und Schwarte lag in der Jagd Saison 2016/17 bei gut 23.000 Tonnen an Schwarzwild. An verwertbarem Wildschweinfleisch bedeutete dies eine Menge von etwas mehr als 8.500 Tonnen. Hinzu kamen 12.700 Tonnen Rehwild, 4.800 Tonnen Rotwild sowie 2.100 Tonnen Dammwild.

Eine Wende hin zum ganzjährigen Verzehr?

Traditionell werden Wildgerichte in Deutschland in der kalten Jahreszeit bevorzugt. Zum Wildschwein- oder Rehbraten werden regelmäßig dunkle Soßen und Beilagen wie Salzkartoffeln und Rotkraut gereicht. Dabei sind Steaks vom Wild durchaus auch für den Grill geeignet. Hier gilt es, in den kommenden Jahren weitere Überzeugungsarbeit zu leisten, den Verzehr von Wildfleisch zu einem Vergnügen für das ganze Jahr zu machen. Vielleicht findet sich demnächst ein Anbieter für speziell auf Wildfleisch abgestimmte Marinaden. Der Markt wäre – wie die Zahlen eindeutig zeigen – groß genug.

Die eigene Beute genießen

Noch schöner als ein gut gelungener Wildchweinbraten ist ein selbst geschossenes Bratenstück. Dann gibt es hinsichtlich der Herkunft des Fleisches keine der heutzutage sonst üblichen Fragen. Ein solches Geschmackserlebnis setzt allerdings einen Jagdschein voraus. Dank des breiten Kursangebots der Jagdschule Schwiessel stellt dieses Erfordernis allerdings keine allzu hohe Hürde dar. Ob im Wochenend-, Kompakt- oder Einzelkurs: Sie werden in jedem Fall optimal und umfassend auf die Jägerprüfung vorbereitet. Möglichkeiten zur Anmeldung und einen ersten Eindruck der verwendeten Lehrmaterialien finden Sie hier.

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